Über Systemisches Coaching

 

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Nachdem das Anliegen (beruflicher oder privater Natur) geklärt und das Ziel definiert ist, begleitet
der Systemische Coach seinen Klienten (Einzelperson oder Gruppe) durch einen höchst individuellen
Veränderungsprozess.

Ausgehend von der familiären, sozialen und beruflichen Vorgeschichte sowie dem derzeitigen
psychischen Status gibt der Coach aus seiner neutralen, externen Position jene Impulse, die bei
seinem Coachee einen Perspektivwechsel und die Selbstreflexionsfähigkeit aktivieren und damit
eine neue Sicht der Dinge zu ermöglichen. Der Coach hält seinem Coachee sozusagen einen
mehrdimensionalen Spiegel vor.

Das Zusammenwirken wird durch eine höchst wertschätzende und neutrale Haltung des Coachs
sowie absolute Diskretion geprägt. Daher sind Respekt, Unvoreingenommenheit und vertraglich
zugesicherte Verschwiegenheit Grundvoraussetzungen der Zusammenarbeit. Dabei wird der
Klient in seiner Gesamtheit, in seinem einzigartigen System als biologisches und soziales Wesen
höchst individuell verstanden und beraten. Es gibt keine vorgefertigten, schablonenhaften
Lösungsansätze. Mit dem Blick auf die speziellen Bedürfnisse des Klienten gibt ihm der Coach genau
die Denkanstöße, die jene Ressourcen und Kompetenzen aktivieren, die zur Zielerreichung führen.

Erwiesenermaßen führt Coaching zu nachhaltiger Zufriedenheit und zur Verbesserung der Lebens-
qualität
. Konflikte und Probleme werden gelöst und Beziehungen verbessert.

Coaching richtet sich nach dem individuellen Tempo, den Bedürfnissen und den zeitlichen
Möglichkeiten des Klienten. Coaching ist kein Langzeitprozess, sondern ist in der Regel nach
spätestens zehn Sitzungen effektiv abgeschlossen.

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Lassen Sie mich Ihnen nun deutlich machen, was bei der Auswahl eines professionellen Coachs zu beachten ist.
Die Berufsbezeichnung „Coach“ ist in Deutschland ein NICHT geschützter Berufsstand, ein nicht reglementierter
Begriff. Zudem existiert keine einheitliche und allgemeingültige Definition des Begriffs Coaching. Die
Bezeichnung Coach wird in zahlreichen Fällen undifferenziert und inflationär als Oberbegriff für alles
Mögliche verwendet.

Daher tummeln sich viele schwarze Schafe auf dem Markt, die als selbsternannte Coachs unzureichend bis über-
haupt nicht qualifiziert ihre Dienste anbieten. Ob als Business Coach, Fitnesscoach oder Schönheitscoach – es
wird jeder für alles gecoacht.

Achten Sie daher auf ein Qualitätsmerkmal wie eine Zertifizierung durch eine anerkannte Institution.
Die DGSF (Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie) ist ein
höchst angesehener, berufsübergreifender Fachverband für Systemische Therapie, Beratung und
Supervision, Coaching und Organisationsentwicklung.

Die DGSF hat strenge Auflagen und Ethik-Richtlinien für eine Zertifizierung. Zu den
Eingangsvoraussetzungen gehören ein Hochschul- oder Fachhochschulabschluss, Berufserfahrung
sowie Lernerfahrung. Die Inhalte der Weiterbildung sind sehr umfangreich, die Mindestanzahl der
Unterrichtseinheiten beträgt 380, es müssen unter anderem umfassendes Systemisches Lehrcoaching,
Supervisionen und Systemische Coachingpraxis nachgewiesen werden.

Ich habe eine den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und
Familientherapie (DGSF) entsprechende Weiterbildung in Systemischem Coaching abgeschlossen und
bin anerkannt und zertifiziert als Systemische Coachin (DGSF).